Diskussionsstart

Das Scheitern der Gesellschaften des „Realsozialismus” hat dazu geführt, dass in Theorie und Praxis eine Auflösung der kapitalistischen Warenproduktion für nicht mehr realisierbar gehalten wird, zumindest nicht in absehbarer Zukunft…

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3 Responses to Diskussionsstart

  1. Werner Richter sagt:

    Dem Buch von Harbach kann man folgende Aussagen entnehmen, die m. E. eine widerspruchsfreie Wiederspiegelung „Marxens Kapital“ zum Wert in der Warenproduktionsgesellschaft, also auch heute, liefert:
    1. Gesellschaftliche Vermittlung als Selbstvermittlung des Wertes ist die Grundstruktur der kapitalistischen Warenproduktion. Die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ist zweitrangig, erstrangig ist die Produktion von abstraktem gesellschaftlichem Reichtum, Selbstzweck der Produktion.
    In gesellschaftlicher Beziehung von zwei Waren gilt der Gebrauchswert der 2. Ware als Darstellungsform des Wertes der 1. Ware, unabhängig von der Funktion des Gebrauchswertes der 1. Ware als konkret nützliches Produkt. Die 1.Ware in Einheit von Wert + Gebrauchswert kann diese Wertgegenständlichkeit nicht in sich darstellen, sondern nur in Bezug auf die 2. Ware. Es entsteht eine Wertformbeziehung: die Naturalform der 2. Ware wird zur Wertform der 1. Ware. Das führt zur Verdoppelung der Form und zur allgemeinen Darstellung des Wertes aller Waren im Gebrauchswert der 2., gesellschaftlich ausgeschlossenen Ware und diese zum gesellschaftlich allgemeinen Äquivalent. Diese gesellschaftliche Beziehung ist eine gerichtete von relativer Wertform zur Äquivalentform. Erstere ist Aktivum und zweite ist Passivum. Die quantitative Bestimmtheit ist nicht in der Äquivalentform einer Ware eingeschlossen. Die Beziehung der Äquivalentform wird nur durch den Bezug auf sie hergestellt. Dieses Charakteristikum erscheint daher nicht als Resultat seiner Beziehung, sondern scheint ohne sein Zutun vorhanden. Die gesellschaftliche Vermittlung ist daher unsichtbar und nicht nachvollziehbar. Die Erzeugung des gesellschaftlichen Allgemeinen wird vom Menschen in einem naturinstinktiven Prozeß unbewußt vollzogen. “Quantitätstheoretiker” erwarten jedoch eine Materialisierung in Geld, der reale Vorgang ist dann jedoch längst abgeschlossen und nicht rekonstruierbar.
    2. Das Ergebnis dieses Prozesses jedoch ist unmittelbar spürbar, die Form der gesellschaftlichen Unmittelbarkeit, die dem gesellschaftlich allgemeinen Äquivalent zuwächst, führt zur Unterwerfung aller gesellschaftlichen Vorgänge unter diesen Wandlungsprozeß. Die Äquivalentform wird, dabei relativ inaktiv, in einem naturinstinktiv ablaufenden Prozeß zur gesellschaftlich allgemeinen Form “gemacht” und erlangt in der Warenproduktion eine verselbstständigte eigenständige Stellung, die in dieser spezifischen Gesellschaftsform zur “Naturbasis” der menschlichen Beziehungen wird.
    In der Form unmittelbarer Austauschbarkeit ist die allgemeine Ware ein gesellschaftlich unmittelbares Allgemeines, alle individuellen Waren sind in diese allgemeine Ware qualitativ umsetzbar und können ihre gesellschaftliche Notwendigkeit durch ihre Verwandlung nach Qualität und Quantität nachweisen können. Mit Geld als allgemeine Ware ist alles käuflich, es gibt keine gesellschaftlichen Schranken. Gesellschaftliche Form der Ware und Wertform oder Form der Austauschbarkeit sind ein und dasselbe. Ist die Naturalform einer Ware zugleich Wertform, besitzt sie die Form der Austauschbarkeit mit anderen Waren und damit unmittelbar gesellschaftliche Form. Die exklusive Stellung des gesellschaftlich allgemeinen Äquivalents (Geld) erbringt ihm das Dasein in unmittelbarer Form und die Rolle als zentrales gesellschaftliches Vermittlungsmedium und Oszillationszentrum. Geld als allgemeine Ware ist daher der “allgemeine materielle Repräsentant” des abstrakten Reichtums – Gott der Waren.
    Diese sachlich gegenständliche Gesellschaftsform stellt ein vermittelndes und vermitteltes Allgemeines dar, eine gesellschaftliche Beziehung zwischen Dingen, die eine gesellschaftliche Beziehung zwischen Menschen vermittelt, sachlich-gegenständlich als fossile Gesellschaftsstruktur existiert und eine eigene semantische Struktur entwickelt.
    Damit ist Geld das reale Gemeinwesen der bürgerlichen Gesellschaft, sofern es allgemeine Substanz für alle und zugleich gemeinschaftliches Produkt aller ist. Das Gemeinwesen ist im Geld bloße Abstraktion, äußerliche, zufällige Sache für den einzelnen und nur eine sachlich-gegenständliche Vermittlungsform, fossile Ersatzvermittlung für direkte menschliche Beziehungen.
    In der Warenproduktionsgesellschaft entsteht das gegenständlich vermittelte gesellschaftliche Allgemeine noch naturwüchsig im Austauschprozeß, da das Geld nicht Produkt der Reflexion oder Verabredung, wie in einer bedürfnisorientierten Produktion, ist. In dieser Gesellschaftsform hat der Mensch nachträglich per Gesellschaftsvertrag den naturinstinktiven Handlungsakt sanktioniert, um diesen Charakter zu kaschieren und den Status einer gesellschaftlichen Übereinkunft bewußt handelnder Individuen zu geben. Die Gesellschaftlichkeit soll als gemeinsames Willensresultat erscheinen, dem Glauben an den Menschen als der “Krone der Schöpfung” folgend. Somit ist es unmöglich, im Nachtrab oder auch vorher (Plan) die sich unsichtbar vollziehende Wertbildung im Warenproduktionsprozeß direkt quantitativ darzustellen, den Wert zu messen.
    Diese von Marx erschlossene “Geldchiffre” wird von der Wissenschaft gänzlich negiert, es gilt für sie die Illusion: Geld ist eine Übereinkunft der Gesellschaft, es als Tauschmittel zu verwenden. Das Geld wird aus seinen heraus Funktionen erklärt bzw. bestenfalls historisch deskriptiert. Weil die Geldform nur der an einer Ware festhaftende Reflex aller anderen Warenbeziehungen ist, erscheint das gesellschaftlich allgemeine Äquivalent Geld als willkürliches Reflexionsprodukt des Menschen, noch gefördert durch den Ersatz durch Zeichen seiner selbst. Die moderne mathematische Modellierung ist ein Versuch, trotz der objektiven Unmöglichkeit die Wertquantifizierung zu vollziehen, und erfaßt dennoch nur bestimmte Wertformen, nicht den Wertgehalt.
    3. Das Maß der Werte (Geld) hat in seiner wichtigsten Funktion nur ein virtuelles Dasein, die Krisen offenbaren diesen spekulativen, fiktiven und illusionären Zustand und führen regelmäßig in die Flucht aus den spekulativen (Finanz)-Verhältnissen in den Monetarismus. In der jüngsten Krise gibt es zum ersten Mal keine externen Fluchtpunkte, da durch die Globalisierung die ganze Welt im Weltmarkt einbezogen ist. Die Illusion G – G´, die fälschlich als realer abstrakter Reichtum angesehen wird, platzt, Kapital erweist sich als Fetisch und als reales Produktionsverhältnis.
    4. Geld ist das reale Gemeinwesen der bürgerlichen Gesellschaft, sofern es allgemeine Substanz für alle und zugleich gemeinschaftliches Produkt aller ist. Das Gemeinwesen ist im Geld bloße Abstraktion, äußerliche, zufällige Sache für den einzelnen und nur eine sachlich-gegenständliche Vermittlungsform, fossile Ersatzvermittlung für direkte menschliche Beziehungen.
    (Das unmittelbar Allgemeine dagegen ist eine direkte gesellschaftliche Beziehung zwischen Menschen, die eine nichtgegenständliche Vermittlungsstruktur hervorbringt. Es ist das der Produktion vorausgesetzte Allgemeine, ein von Menschen kooperativ gesetzter gesellschaftlicher Zusammenhang, durch den jede individuelle Arbeit a priori als allgemeiner Teil der gesellschaftlichen Gesamtarbeit existiert und sich nicht nachträglich über eine sachliche Vermittlung als Teil des Allgemeinen bestätigen muß.)

  2. W. Würdig sagt:

    Marxismusdiskussion und intelligenter Markt

    “Entscheidend für diesen Prozess ist aber nicht die Golddeckung selbst, sondern die staatliche Deckung und Bürgschaft für die Währung des Landes und seine Stabilität.”

    https://www.wirtschaftstheorie-forum.de/wom/?page_id=6

    Bis jetzt war ich mit der Diskussion zum Wertbegriff einverstanden, er gehört untrennbar zu einer Gesellschaft in der Warenproduktion herrscht.

    Im Finanzkapitalismus hat sich aber etwas grundsätzlich verändert, was mit dem oben zitierten Satz zu tun hat.

    Und genau daraus ergibt sich der scheinbare Eindruck, das Marxsche Wertgesetz würde nicht mehr gelten.

    Der Irrtum besteht genau darin, denn das Wertgesetz wirkt weiter und eben durch seine fortgesetzte Verletzung erzeugt es genau die Krisen des Finanzkapitalismus als eine Überschuldungskrise, das das Finanzsystem in ein Pyramidenspiel verwandelt hat.

    Gleichzeitig ermöglichte diese Verletzung ders Wertgesetzes auch die Verschleierung des Gesetzes vom tendenziellen Fall der Profitrate.

    Aber am Ende kommt die gleiche Wirkung heraus: Neue Investitionen lohnen sich nicht mehr, weil sie keinen zusätzlichen Profit versprechen.

    Eine wesentliche Vorraussetzung besteht eben gerade in der Aufgabe der Goldbindung, die aus der Überschuldung des Dollars aus der Finanzierung des Vietnamkrieges resultierte.
    Durch seine Eigenschaft als Weltwährung hat sich der Dollar als Petroldollar eine Stellung geschaffen, die seine Refinzierung ermöglichten zu Lasten der übrigen Weltwirtschaft.
    Niemand wird den Wert von Rohstoffen in Gestalt von Waren bestreiten und die USA holten sich diesen Realwert dadurch ins eigene Land, dass sie den rohstoffproduzierenden Ländern teure Waffen verkaufen konnten.
    Aber das Schuldgeld hat eben weltweit zu einem Überschuss an Geld geführt, der insbesondere in den spekulativen Preisen des virtuellen Finanzmarktes deutlich wird.

    Man beachte auch, dass viele Ökonomen inzwischen zum Vollgeld zurückkehren möchten, ohne allerdings die Wertdeckung durch die materielle Kapitalstruktur dabei mit heranzuziehen.
    Vollgeld bedeutet bei diesen Ökonomen nur, dass nur noch die Zentralbank zur Geldschöpfung ermächtigt wird.
    Es bleibt dabei immer noch offen, durch was die Wertstabilität des Geldes selbst gesichert werden kann.

    Der i-Marktregelt das durch die Begrenzung vn Geldschöpfung durch echte neue produktive Wertschöpfung, also die echte Refinanzierung eines gewährten Kredites.

    Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass der i-Markt den Finanzcrash oder die gesteuerte Abwicklung des Überschußgeldes und ihrer komplentären Schuldenstände voraussetzt.

    ” Es ist für die „Krone der Schöpfung“ sehr schwer, sich einzugestehen, dass wir unseren zentralen gesellschaftlichen Zusammenhang immer noch über einen naturwüchsig unbewußten Prozeß herstellen und den Vorgang des Abstiegs von den Bäumen gesellschaftlich immer noch nicht vollendet haben und immer noch auf der Suche nach einer menschlichen, selbstbestimmten und selbstgestalteten Gesellschaft sind.”

    Es ist noch viel schlimmer. Durch das Verschwinden der Geldform als Bucheinträgen in Bankkonteni st der Inhalt dieser Wertform für die meisten Menschen, einschließlich mancher Ökonomen verloren gegangen und es wurde unkrtisch zugelassen, eine Gebrauchswertsteigerung einer Ware in eine zulässige Wertsteigerung zu verwandeln.
    Das konnte dann gleichzeitig verwendet werden, um die tatsächliche Höhe der Inflation zu verschleiern.

    ” Eine Welt ohne Geld ist für die meisten Menschen nicht vorstellbar.”

    Sie ist es auch nicht, solange eine Warenproduktion notwendig ist”

    Auch für Marx war das Verschwinden des Geldes an den Kommunismus gebunden und dazu bedurfte es einer Übergangsform,den Sozialismus.
    Das Prinzip der Verteilung würde dann eventuell so erfolgen.
    Bestellung des Kunden beim Produzenten – automatische Produktion – Lieferung an den Kunden.
    Der Produzent führt dann vielleicht noch eine Liste der Bestellungen und Lieferungen.

    Ein anderer Vorgang wäre eventuell:
    Anforderung eines autonomen Fahrzeuges bei einem Gemeinschaftsfuhrpark – Durchführung der Fahrt – Warten auf die nächste Anforderung

    Wenn wir jetzt aber einen TESLA für 110000 € annehmen, würden wir wohl ein Problem mit der Gerechtigkeit bekommen. Auch wenn jeder einen Diamantring mi 3 Carat bestellen wollte.

    Schon bei den Nahrungsmitteln, die als Delikatessen gelten, würden wir zu einer Differenz zwischen Angebot und Nachfrage bekommen, die wir ohne Vermittlung über einen höheren Preis nicht mehr abfangen könnten.

    Oder darf sich jeder ein Schloss bauen oder einen Düsenjet in um eine Startbahn verlängerten Garten stellen.
    Wo kommen dann die Betriebsstoffe her?

    ” Es zeigt sich an dieser Stelle deutlich, dass nur die Auflösung der Wertformen eine wirkliche gesellschaftliche und menschliche Alternative darstellt.”

    Der i-Markt ist da viel praxisbezogener, der völlig ausreichend ist, er schafft nur den virtuellen Finanzmarkt ab.

    Außerdem schafft er in den großen Unternehmen (Konzernen) eine neue gesellschaftliche Eigentumsform, die auf dem zinslos geliehenen Geld der Bürger beruht.

    Es zeigt sich unter den Bedingungen überwachter Finanzbeziehungen/Finanzströme die Tendenz kleiner oder privater Kapitale so weit reguliert werden kann, dass diese nur einen Erlös erzielen können, der ihrer Arbeitsleistung entspricht.
    Außerdem besteht immer die Möglichkeit die alte Akkumulationsform durch die neue zu ersetzen, wenn das eine Beztriebsbelegschafzt oder auch andere für sinnvoll halten. Es existiert damit woeder eine Konkurrenzsituation in einem transparenten Markt, in dem am Ende der qualifizierte Kunde entscheidet bezüglich Produkteigenschaften, Herstellungsweise e.t.c. bis hin zum Beitrag der Unternehmen für die Finanzierung des Gemeinwohls (Sozialgeld).

    Der i-Markt schafft durch die Verringerung der Menge an Lohnarbeit für alle Mitglieder der Gesellschaft gleichzeitig die Möglichkeit durch mehr Zeit für freie Arbeit Dinge außerhalb der Warenproduktion zu erstellen und frei zu verteilen.
    Damit leistet der i-Markt eine ganze Menge aus der Warenwelt herauszunehmen und kann damit auch eine verstärkende Tendenz entfalten, Lohnarbeit immer mejhr zu reduzieren durch Automatisierung.
    Inwieweit man das an zertifizierte Güter gebundenen Sozialgeld durch das Prinzip gerechtfertigtes Bedürfnis-Befriedigung dieses Bedürfnisses durch die Gesellschaft in der Zukunft ersetzen kann, ist vorstellbar und an die Reife der Gesellschaft und derer Menschen gebunden. Ein solcher Mensch wird seine Nahrungsaufnahme wahrscheinlich freiwillig kontrollieren und darauf achten, dass er gesund bleibt.

    In der These 3 wird folgende Position vertreten:

    “Aber genau so wenig wie eine nachhaltige Politik die systemischen Strukturen des Kapitalismus verbessern kann, ist es auch fraglich, ob ein Mischsystem aus Markt- und Planungselementen, wie z. B. die „sozialistische Marktwirtschaft“ eine wirkliche gesellschaftliche Alternative darstellt. Denn ein naturwüchsiges System der Autoregulation und der Selbstorganisation wie der Kapitalismus, läßt sich weder einer zentralen Planung unterwerfen – siehe Realsozialismus – noch kann es wirklich geplant und gesteuert werden, wenn den Marktgesetzen für ihr Funktionieren freien Lauf gelassen werden muss. Werden diese zu stark eingeschränkt, dann scheitert gleich das ganze System.”

    Den Marktgesetzen wird kein freier Lauf geschaffen, denn es gibt gar keinen freien Markt mehr.
    Wir können auch nicht zu den frühkapitalistischen Marktformen zurück, weil wir heute eine Massenproduktion haben und eine Zunahmen der Weltbevölkerung, so dass wir ohne staatliche Regulierung keine Wirtschaft mehr bezreiben können.
    Es wird auch geplant, aber nur unzureichend im gesellschaftlichen Maßstab.
    Wir brauchen aber Konzepte auf einer gesellschaftlichen Ebene, man denlke nur an dioe Energiewende und die Elektromobilität.

    Man kann aiuch den alten Sozialismus nicht mit den heutigen technologischen Möglichkeiten vergleichen.
    Bei der Betrachtung des alten Sozialsmus muss man zwei Dinge beachten. der Kalte Krieg schränkte die Möglichkeiten der Länder ein und das Fehlen der Entwicklung der Demokratie führte zu einem Apparatschiksystem, das der heutigen Steuerung durch die politischen und wirtschaftlichen Eliten sehr ähnlich war.
    Auch dieses System ist bereits imScheitern begriffen.

    Es ist also wichtig, die Frage vom Absterben des Staates bei Marx neu zu untersuchen.
    Der i-Markt ermöglicht das nach innen durch wachsende Selbstverwaltung und automatisierte Verwaltungsprozesse.

    Der i-Markt bewahrt alle positiven Aspekte bisheriger Kulturen und schafft eine neue Ökonomie, die sozoale und ökologische Fragen einpreist und durch Transparenz den Wertbegriff wieder deutlich werden lässt als Aufwand an Kosten und wirklicher Wertschöpfung, die nicht durch Marktmacht verbogen worden ist.

    Dadurch, dass Arbeit gerecht bewertete wird und der Gewinn abgeführt wird, verliert der Profit seine Steuerungsfunktion.
    Kein Unternehmen im i-Markt wird ein Interesse daran haben, diesen Profit künstlich zu erhöhen und durch einen transpatenten Markt erhalten die Kunden wieder Marktmacht als verteilte Macht.
    Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert Macht absolut.
    Weder in Staat noch in der Wirtschaft wird eine Machtkonzentration zugelassen, die übermächtig werden und sich der Kontrolle durch die Gesellschaft entziehen kann.

    Im i-Markt wird das Kapitalverhältnis als Herrschaftsform einer Klasse aufgehoben und damit auch der Staat als Herrschaftsinstrument dieser Klasse. Erc hebt gleichzeitig alle fein verdeckten Formen der Korruption auf.

    Für eine anderes Projekt habe ich einige Aussagen zur BT-Wahl 2017 gesammelt.

    Hier ein paar Beispiele unter der Frage: WO IST DAS GESAMTKONZEPT?

    Heute will Stefan Wolf (FDP) von Markus Tutsch (Bündnis 90/Die Grünen)
    wissen, wie er sich die Energieversorgung vor Ort vorstellt.

    Stefan Wolf: Klimawende heißt in Franken häufig Monstertrassen. Da wäre es
    doch sinnvoller, den Strom vor Ort zu produzieren. Welche Maßnahmen sind
    notwendig, dass nicht große Off-Shore-Parks subventioniert, sondern zum
    Beispiel Geothermie vor Ort gebaut wird?

    Markus Tutsch: Sicher meinen Sie Energiewende, da ich nicht weiß, wohin sich
    das Klima wenden soll. Energiewende bedeutet den Übergang von fossilen
    Energieträgern zu erneuerbaren und das in den Bereichen Strom, Heizung und
    Mobilität. Dabei ist die ideale Energieerzeugung dezentral, das heißt, es
    wird die Energie dort erzeugt, wo sie verbraucht wird. Auf der Basis der
    aktuellen Entwicklung gehe ich davon aus, dass die Trassen ohnehin nur sehr
    eingeschränkt benötigt werden, da deren Planungsgrundlagen oft Jahrzehnte
    alt sind. Off-Shore-Anlagen machen auch aus meiner Sicht nur Sinn, wenn sie
    sinnvoll in die Verteilnetze eingebunden werden können.
    Gerade für den ländlichen Raum bietet die Energiewende Chancen, da in der
    Fläche erneuerbare Energie erzeugt werden kann. Gelingt es, dies in
    Bürgerhand umzusetzen, würde dies einen langfristigen Beitrag zur Steigerung
    der Attraktivität unserer Region darstellen.

    Leider haben wir durch die Verhinderungspolitik der Großen Koalition die
    weltweite Vorreiterrolle bei erneuerbarer Energie verloren. Deutschland ist
    heute Weltmeister bei der Verstromung von Braunkohle, einer
    umweltschädlichen und extrem ineffektiven Energiequelle, die von keinem
    Industrieland (inclusive China) mehr ernsthaft verwendet wird!

    Erneuerbare Energie bedeutet, dass nach der Installationsphase Energie zu
    sehr geringen Kosten, aus heutiger Sicht fast kostenlos, zur Verfügung
    steht. Das ist ein wichtiger Standortvorteil in der Zukunft, dessen Chancen
    wir im Moment, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, verschlafen.

    Stefan Wolf: Dass die Energiewende Chancen bietet, da sind wir uns einig.
    Dennoch ist es doch auffällig, dass Windparks gebaut wurden, ohne daran zu
    denken, wie man den Windstrom in die Netze einspeisen kann. Das Tempo beim
    Zubau erneuerbarer Energien sollte mit dem Ausbaustand von Übertragungs-,
    Speicher- und Steuerungstechniken einhergehen und auch neuen Technologien,
    beispielsweise Power-to-X, offen gegenüberstehen.

    http://www.infranken.de/regional/kulmbach/wie-versorgen-wir-uns-mit-energie;art312,2830103?fCMS=uofbsmcmss0ufr5gg2had3m5a4

    Die Energiewende ist ein Desaster. Angefangen hat es bei den Grünen und die
    SPD hat nichts besser gemacht.
    Man hat die großen Konzerne gefördert und gleichzeitig die Stromleitungen
    vergessen.
    Hätte man eine bürgernahe Erzeugung und Speicherung von Anfang an ins Auge
    gefasst, wären wir heute schon weiter.
    Die stoffliche Verwertung von Braunkohle in Verbindung mit
    Wasserstoffproduktion aus Elektrolyse hätte zumindest in der Forschung
    ausgelotet werden sollen, denn wir müssen die Braunkohle nicht unbedingt
    ungenutzt lassen und werden das auch nicht können, wenn das Erdöl knapp und
    teuer werden wird.

    Zum Thema Elektroauto sind noch viele Fragen offen:

    https://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Elektroautos-sind-ein-bisschen-besser-3803116.html?artikelseite=3

    Sogar der Blick in die Türkei lässt Fragen entstehen:

    https://www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/Elektroautos-sind-ein-bisschen-besser/Man-muss-die-Elektroroller-in-der-Altstadt-von-Antalya-erlebt-haben/posting-30882229/show/

    Warum gibt es die Roller nicht bei uns?

    Noch ein interessanter Kommentar:

    https://www.heise.de/forum/Autos/Artikel-Foren/Elektroautos-sind-ein-bisschen-besser/Als-Petrolhead-aus-einer-Familie-von-Petrolheads-sage-ich/posting-30881374/show/

    Bei Heise wieder mal ein wichtiges Thema. Die Nebelkerze Preis:

    https://www.heise.de/tp/features/Alles-ist-eingepreist-3798692.html

    Auch darin liegt im i-Markt der Unterschied. Der Preiswird transparent und
    der Kunde bewertet nicht nur das Produkt sondern auch seine Entstehungs-
    Lebens- und Entsorgungs-Geschichte.

    “Wieso wird dieser Fakt einfach so im Nebensatz untergebuttert? Dass die
    Erzielung von Maximalprofit primär in die Preisbildung eingeht, wußte man
    schließlich schon vor Marx. Und dass eine Ware ohne ausreichend Profit
    schlicht nicht angeboten wird (auch wenn sie vom Verbraucher gewünscht
    wird), haben uns auch gerade Autokonzerne in der Vergangenheit gezeigt
    (3-ltr-Pkw von VW). Da liegt eben die MonopolMACHT, nicht beim Verbraucher,
    der kann nicht auswählen, wieviel Profit er dem Konzern zugesteht”

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Preisbildung-als-Machtfrage-ausgeklammert/posting-30882581/show/

    Auch das ändert der i-Markt.

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Jammern-ohne-Alternativen-vorzuschlagen/posting-30876624/show/

    Die Frage ist berechtigt. Und sie wirft ein schlechtes Licht auf viele, auch
    auf die Linken, da sie zum i-Markt keine Stellung nimmt.

    Re: Intransparenz
    Stimmt

    Und je größer die Systeme werden, desto intransparenter werden sie.
    Was dem einzelnen Akteur Freiräume schafft, an einzelnen Stellen Hebel
    anzusetzen um zusätzlichen Profit zu machen

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Re-Intransparenz/posting-30874798/show/

    Auch deshalb setzt der i-Markt nicht auf den Zentralstaat, sondern regionale
    Selbstverwaltung und ddafür ist der Nationalstaat die bessere Startoption.


    Das Problem ist die Korruption zwischen Politik und Wirtschaft
    die den Preis nach Gusto manipuliert und damit für Preis sorgt die den Markt
    verzerren.
    Theoretisch könnte man ja über Steuern eine Zwangseinpreisung von
    Umweltbelastung, Sozialverträglichkeit, Produktethik und sozialem Ausgleich
    für Geringverdiener vornehmen. Korruption, was nichts anderes als die
    einseitige Interessenbegünstigung weniger Reicher auf Kosten der Interessen
    der übrigen, verhindert dies. Preise, die nicht die ökologische, soziale und
    ethische Wahrheit sagen sind davon nur die Folge.
    Die Korruption zwischen Politik und Wirtschaft muss man also bekämpfen und
    da lautet das Primat den Böcken die Gärtnerschürze wegzunehmen, sprich: die
    Gesetzgebung weg von den korrupten Parlamenten, hin zu den Bürgern, volle
    Volkssouveränität wie es bei echter (direkter) Demokratie mit
    Volksentscheiden der Fall ist. Das erschwert die Korruption erheblich”

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Das-Problem-ist-die-Korruption-zwischen-Politik-und-Wirtschaft/posting-30874740/show/

    Manche Foristen scheinen intelligenter zu sein als die ganze Parteiführung
    der Linken;

    “Deine direkte Demokratie kriegst Du genau dann wenn Du das bürgerliche
    Eigentum abschaffst. Die Theoretiker habens Diktatur des Proletariats
    genannt.”

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Re-trockenes-Wasser/posting-30875900/show/
    Der i-Markt ensteht also in seinen Grundstrukturen bereits im Denken von
    Menschen, die Antworten suchen und finden.

    Da die Arbeiterklasse heute viel zu klein ist und sie auch keine fähige
    politische Führung hat, müssen das eben andere übernehmen und die finden
    eben dann Lösungen, die funktionieren würden, wenn der politische Wille dazu
    existieren würde.

    Die alte SED behielt es sich vor, manche Betriebe als Parteibetriebe
    aufzustellen, wie z.B. das Karl-Marx-Werk, eine Großdruckerei.

    Die druckten dann auch schon mal fürs kapitalistische Ausland so diese
    Krimireißer von scharfen Frauendetektiven mit geladenem Colt. Leider ist mir
    der Titel abhanden gekommen, da gab es mal eine Fernsehserie im
    Westfernsehen, muss in den 70ern gewesen sein.

    Die Käuflichkeit kannte also auch bei den SED-Bonzen keine Moral und die
    Linke nähme auch Großspenden, wenn sie die bekommen würde. Zum Glück bekommt
    sie kaum welche, aber leider erhält sie die vom Staat.

    Da finden dann EX-STASI-Leute wieder lukrative Posten, damit hat man auch
    kein Problem.

    In der Manipultion greift dann selbst die SPD auf solche erfahrenen Leute
    zurück, beim BND war es mit den Altnazis unter Adeneauer auch nicht besser.
    Es muss schon am System liegen, wenn die gleichen Fehler immer wiederholt
    werden.

    Und das zeigt auch, diese Apparatschiks sind genauso käuflich wie die
    anderen und sie wurden ja bereits gekauft, sonst müsste es ja Lösungen
    geben.

    Die offene Diskussion ist wirklich hilfreich:

    “Korruption hat nichts mit reich zu tun.
    Auch Vetternwirtschaft und Seilschaften sind Formen von Korruption.
    Korruption ist allgemein eine regelwidrige Vorteilsnahme für sich oder sein
    Klientel zu Lasten anderer.
    Korrupt ist auch z.B. ein Flüchtlingshelfer der weiss dass sein Schützling
    mehrfach Stütze kassiert aber großzügig ein Auge zudrückt.

    Oder der Arzt der seinen Patientenkumpel immer schön Massagen auf GKV-Kosten
    verschreibt obwohl medizinisch überhaupt nichts anliegt. (das gestand mir
    mal eine medizinische Masseuse: “der hat gar nichts, bekommt aber immer
    Rezepte für doie teuren Massagen”).

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Alles-ist-eingepreist/Re-Das-Problem-ist-die-Korruption-zwischen-Politik-und-Wirtschaft/posting-30877084/show/

    Die Ergänzung ist wichtig. Aber die Reichen haben immer die größeren
    Möglichkeiten.

    Aber eines ist richtig, gesellschaftlich zentralisierte Geldmittel erzeugen
    immer schädliche Antriebe und bedürfen einer starken Kontrolle.

    Auch deshalb ist der EU-Finanzminister keine gute Lösung!

    Geld einsammeln und neuverteilen darfnur zulässig sein, wenn das Volk die
    Ziele in Freiheit bestimmt.

    Zur Freiheit gehört die öffentliche Diskussion und nach ausführlicher
    Beratung die Abstimmung.

    Da würde die Linke im Kippingschen Zustand krachend verlieren und deshalb
    ist sie auch nicht für direkte Demokratie.

    Die DKP wurde von der SED ausgehalten und aus dem Zustand ist sie auch nicht
    mehr erwacht.

    Dabei wusste schon Lenin, dass sich der Sieg des Sozialismus in einer
    höheren Arbeitsproduktivität manifestiren muss.

    Im Vorwendejahr bescheinigte die Schürerkommission einen Rückstand der DDR
    gegenüber der BRD von 40%.

    Als man versuchte auf Glasnosts umzusteuern, fehlten auf einmal die
    Menschen, die eigenverantwortlich in der Lage gewesen wären, die Karre aus
    dem Dreck zu ziehen. Die Nachfolger der SED war nur bemüht, sich als Partei
    zu retten, das ist gelungen, ihre historische Mission hat sie dabei verloren
    und verraten.

    Gerade unsere Sozialssyteme laden ein zu Vorteilsnahme und
    Mitnahmementalität und sind zu teuren Selbstbedienungsläden verkommen.”

    Wenn ich nun am Ende ein Resümee ziehen muss, dann ist es ganz klar, die
    echte Alternative fehlt noch und die beste Voraussetzung, dass diese
    entstehen kann, das ist die Freiheit.

    Damit ist für mich klar, wenn ich wählen muss.

    Noch eine Frage an den EWssenschaftler:

    Frage:”Glauben Sie an Gott? Der Glaube an Götter hat im umfangreichen
    kulturellen Erbe der Menschheit eine wichtige Rolle gespielt und kann
    insofern respektiert werden. Es gibt allerdings keinen glaubwürdigen Beweis
    für die Existenz von Göttern, übernatürlichen Einflüssen oder mystischen
    Energien im Universum – oder für den Fortbestand des Bewusstseins nach dem
    Tod.”
    Antwort
    “Wenn jemand an diese Dinge glaubt, was bei der Mehrheit der Menschen der
    Fall ist, führt das zu fehlerhaften Modellen der Realität und
    Fehlentscheidungen. Es ist, denke ich, besser, sich mit der nackten Realität
    zu konfrontieren, wie sie ist, und das Beste aus unserem Leben und unserer
    wunderbaren und wunderschönen Naturwelt zu machen, so gut wir können,
    solange wir das können.”

    https://www.heise.de/tp/features/Neues-aus-der-Quantenphysik-Unser-Universum-ist-ewig-3801600.html?seite=2

    Wieso erlauben wir dann unwidersprochen eine Politik, die auf Religionen
    beruht?

    Wer mehr wissen will:


    https://en.wikipedia.org/wiki/An_Exceptionally_Simple_Theory_of_Everything

    Tatsächlich ist die Theorie sehr komplex. Das Formelmaterial, das sie
    vollständig beschreibt, umfasst ca. 60 Gigabyte an Textseiten:

    http://www.aimath.org/E8/

    “The human genome, which contains all the genetic information of a cell, is
    less than a gigabyte in size. The result of the E8 calculation, which
    contains all the information about E8 and its representations, is 60
    gigabytes in size”

    Tatsächlich ist das eine der komplexesten mathematischen Strukturen, die es
    überhaupt gibt und nicht *eine* einfache “Weltformel”"

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Neues-aus-der-Quantenphysik-Unser-Universum-ist-ewig/Die-Theorie-ist-nicht-besonders-einfach/posting-30891197/show/

    Für die Zweifler ein Gegenargument:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Neues-aus-der-Quantenphysik-Unser-Universum-ist-ewig/Re-Der-hat-nie-Kant-gelesen-oder/posting-30890945/show/

    Auch Kant hatte Grenzen, er war Idealist:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Neues-aus-der-Quantenphysik-Unser-Universum-ist-ewig/Re-Der-hat-nie-Kant-gelesen-oder/posting-30891889/show/

    Frau Merkel erklärt den Youtobern, dass der 3 Weltkrieg nicht kommt.
    Komisch, die ganzen Star Treck Serien berichten immer davon, dass erst nach
    dem 3. Weltkrieg die Menschheit vernünftig und friedefertig wurde.

    Aber irgendwie kann das auch nicht stimmen.

    Re: Komisch vorher hatte ich weniger Angst
    Metronomicon schrieb am 17.08.2017 09:08:

    Guckst Du “The day after” aus den 80ern. Sehenswert!

    Wozu ein fiktionales Werk schauen. Inzwischen sind ausreichend Berichte
    sowie filmische und fotografische Dokumente über die realen Folgen des
    Atomterrors vom Hiroshima und Nagasaki verfügbar. Hinzu kommen alle
    Dokumente über die unmittelbaren und langfristigen Folgen der
    Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima. Und wenn schon ein
    fiktionales Werk, dann ist der britische Fernsehfilm “Threads” aus dem Jahr
    1984 sehr viel eindrücklicher, weil er sich auch mit den politischen und
    sozio-kulturellen Langzeitfolgen eines Atomkriegs befaßt.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Threads)

    “https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-im-Interview-mit-Youtubern-Habt-keine-Angst-vor-Drittem-Weltkrieg/Re-Komisch-vorher-hatte-ich-weniger-Angst/posting-30882545/show/

    Ach ja,die Frau, die mit Stabilität wirbt und immer erst mal das Gegenteil
    ausprobiert hat.

    Schickt die Frau endlich in die Hölle, damit sie Buße tun kann.

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-im-Interview-mit-Youtubern-Habt-keine-Angst-vor-Drittem-Weltkrieg/Re-Na-wenn-der-3-WWW-genauso-wenig-kommt-wie-die-PKW-Maut-na-dann-gute-Nacht-k/posting-30883837/show/

    Merkel allein zu Haus.Wollte die nicht damals schon beim Irak-Krieg mit
    machen?
    Will die nun jetzt aus der NATO raus?
    Kann doch nicht sein, wo die unbedingt aufrüsten will.
    Nutzen Drohnen etwas, wenn Atomraketen mit Mehrfachsprengköpfen einschlagen?
    Ich habe den Verdacht, die rüstet für etwas anderes, den letzten Kampf gegen
    ihr unfolgsames Volk.
    Volksverräter? Euch werd` ichs zeigen, denkt wohl die Mutti und legt schon
    mal die Rute in Reichweite.

    Neeh, solche Videos muss ich auch nicht ansehen. Lebenserfahrung reicht,
    nach 12 Jahren Merkel basierend auf reiner Lebenserfahrung braucht man
    Merkelsche Aussagen nicht wichtig zu nehmen.

    Ich habe Bezirksparteischule und weiß, wie Merkel tickt;-)

    Merkel ist natürlich noch von Obama eingewiesen worden und per Handy wird
    sieja zur Sicherheit gut überwacht, wenn sie mal ins Stottern kommen sollte.

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-im-Interview-mit-Youtubern-Habt-keine-Angst-vor-Drittem-Weltkrieg/Re-Als-wenn-Marionetten-ueber-Krieg-und-Frieden-bestimmen-wuerden-kT/posting-30880324/show/

    Protestantische Pfarrer scheinen nicht viel besser zu sein als katholische
    Kirchenfürsten.
    Religion schützt also nicht vor Größenwahn!
    Dem Herrn wurde es gegeben und dem Volke genommen.
    Der Gauck(ler) kann auf “eine opulentere Ausstattung als seine Vorgänger
    zurückgreifen – mit hohen Kosten für den Steuerzahler.” Und seine Vasallen
    werden besonders beglückt uf dem Nivéau eines Botschafters

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article167817769/Was-Altbundespraesident-Gauck-den-Steuerzahler-kostet.html

    Frau Merkel hat offensichtlich Geld übrig, für Spiele.

    “Die Games-Branche sei eine “ganz wichtige”. Merkel verwies auf
    Förderprogramme und darauf, dass die Branche zunehmend als Teil der
    Kreativwirtschaft in der Kulturpolitik gestärkt werde.

    Ganz gemäß der Politik römischer Imperatoren, Brot und Spiele für’s dumme
    Wahlvieh.

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-Koennen-bei-der-Foerderung-der-Games-Branche-noch-zulegen/forum-386403/comment/

    Die User lachen sich halb tot:

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-Koennen-bei-der-Foerderung-der-Games-Branche-noch-zulegen/Kreativwirtschaft/posting-30898278/show/

    Selbst aktive Spieler sehen Merkels Vorgehen kritisch:
    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-Koennen-bei-der-Foerderung-der-Games-Branche-noch-zulegen/Spielerei-soll-gefoerdert-werden-waehrend-unsere-Schulen-vergammeln/posting-30896941/show/
    da-tirola sagt:

    “Re: Spielerei soll gefördert werden, während unsere Schulen vergammeln
    Geld für Bildung ausgeben ?
    Wo denken Sie hin….
    Das würde ja mündige und selbständig denkende Bürger hervorbringen.
    Sowas geht gar nicht, das würde ja unter Umständen die eigene Macht
    gefährden.

    Wie geht das Sprochwort vom Kaiser und vom Papst:
    Der Kaiser sagt zum Papst: “Halte du sie dumm, ich halte sie arm”"

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Merkel-Koennen-bei-der-Foerderung-der-Games-Branche-noch-zulegen/Re-Spielerei-soll-gefoerdert-werden-waehrend-unsere-Schulen-vergammeln/posting-30897395/show/

    Inzwischen arbeit man auch an Sztandards für die Überwachung.
    Das wäre durchaus sinnvoll, doch was nutzen Standards, wenn deren Einhaltung
    nicht kontrolliert werden kann?

    https://www.heise.de/forum/iX/News-Kommentare/Datenschuetzer-schlagen-Prinzipien-fuer-Ueberwachungsregulierung-vor/Re-Es-gibt-ja-schon-eine-Regulierung-der-Ueberwachung/posting-30887864/show/

    Wer überwacht eigentlich Frau Merkel? Die etablierten Parteien haben alle
    keine Lust dazu und vertrauen wahrscheinlich der NSA. Und wenn der Bürger
    seine Meinung sagt, dann kriegt er einen “Maas”korb.

    Herr Gabriel bietet schon mal Frau Merkel an, als Außenminister nach der
    Wahl weiter zur Verfügung zu stehen.
    Das habe ich schon gesagt, als die Rochade gestartet worden war.
    Und der Wähler sieht das so, 21% sind eigentlich noch zu viel für eine
    Partei, die keine Männer wie Egon Bahr mehr hervorzubringen vermag.

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Die-21-des-Martin-Schulz/Da-hat-Martin-was-verwechselt/posting-30899644/show/

    Die Freiheit der Frau sieht manch Familienvater inwischen ernsthaft
    gefährdet:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Die-21-des-Martin-Schulz/Der-Gender-Security-Gap/posting-30899629/show/

    Für Quellenzuverlässigkeit ist dieser Hinweis sinnvoll:

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Die-21-des-Martin-Schulz/sind-weit-haeufiger-in-der-Drogenszene-in-der-Kriminalitaet-wozu-man-auch-bes/posting-30899932/show/

    Übrigens, was alle vergessen, egal wie hoch die wirkliche Gefahr ist, auch
    eine gefühlte verschlechtert die Lebensqualität.
    Und, JEDES OPFER IST EINES ZUVIEL!

    Spielekanzlerin und Buchmacher, die Casinobetreiber bleiben sich halt treu.
    Wer in fast 70 Jahren zusammen nichts hinbekommen hat, den sollte man auch
    nicht mehr wählen.

    Nun auch bei Heise:

    ” Für den prognosefreudigeren Makroökonomen Edward C. Prescott, den
    Nobelpreisträger von 2004 kommt so eine Krise sogar “mit großer Sicherheit
    [.] in nicht allzu ferner Zukunft”. Der Ökonometriker Daniel McFadden, der
    den Wirtschaftsnobelpreisträger vor 17 Jahren verliehen bekam, sieht solche
    Krisen als systembedingt “unausweichlich” an, weil es für das Regulieren der
    “Finanzrisiken”, die sich” seinen Worten nach “wie Elektrizität in einem
    riesigen Netzwerk” bewegen, bislang keine tauglichen Instrumente gibt.”

    “Edward C. Prescott, der sich wissenschaftlich mit dem Einhalten und
    Nichteinhalten von Versprechen beschäftigte, gibt sich dagegen “sehr
    pessimistisch” und meint: “Die Frage ist eigentlich nur, wie viel Schaden
    [der Euro] dem Euro-Raum vor seinem Kollaps zufügen wird”. Er glaubt, dass
    sich die seiner Ansicht nach “überschaubaren Vorteile einer Währungsunion
    einfacher realisieren lassen” indem die einzelnen EU-Mitgliedsländer “ihre
    Souveränität über Finanzangelegenheiten behalten” und beispielsweise “ihre
    Währung an eine wieder einzuführende D-Mark koppeln und gegebenenfalls
    anpassen”.”

    https://www.heise.de/tp/features/Wirtschaftswissenschaftler-warnen-vor-neuer-Finanzkrise-3810170.html

    Der i-Markt benennt diese Instrumente, aber sie gefallen den derzeit
    herrschenden Kreisen nicht.
    Sie gefallen auch den vielen Egoisten und Betrügern nicht, die immer noch
    glauben, der Kelch könne an ihnen vorbei gehen. Sie gefallen auch jenen
    Menschenrechlern nicht, die nicht begreifen wollen, was den Menschen
    wirklich aus macht.

    Ich traf kürzlich einen Waldbauern, der rmit 72 Jahren noch arbeitet.
    Er ist trotz allem sehr froh, dass er jeden Tag etwas Sinnvolles zu tun hat.
    Und wenn ich an einem Tag mal nichts Neues dazu gelernt habe, dann war es
    für mich ein verlorener Tag.

    Ich bekomme jetzt mein Wildbret zu einem guten Preis.

    Aber weil andere ihren Lebenssinn aus der Macht ziehen und nicht aus eigener
    nützlicher Arbeit, verfolgen sie ihr geheimes Rogoff-Projekt der absoluten
    Negativzinsen zur Rettung des Profits weiter.
    Aber auch dieses Konzept wird das System nicht retten, da es die Kaufkraft
    langfristig untergräbt und die ökologische Krise noch anfeuert durch
    sinnlosen Massenkonsum.

    Wie krank sind heute jene Investoren, die in der City of London alte Häuser
    zu Preisen in Millionenhöhe kaufen, um sie dann leerstehen zu lassen.
    Lachende Dritte sind die Banker, aber auf die können wir unter den
    Bedingungen der Automatisierungsmöglichkeiten schon längst verzichten.

    Einen Satz aus dem Artikel muss ich noch betonen:

    “und sich der Tatsache zu stellen, dass “die auf Stabilisierung der
    Wirtschaft ausgerichtete Politik der letzten Jahrzehnte [.] den
    werterzeugenden Wirtschaftsbereichen unter dem Strich mehr geschadet als
    geholfen” hat. ”

    Hier offenbart sich der Fehler der Politiker, die nur in den Kategorien von
    Steuern denken und jenen Ökonomen, die den Wertbegriff der Waren inhaltlich
    verschleiert haben.

    Hinzu kommt, dass Naturverbrauch in diesem System nicht wirklich eingepreist
    wird und wenn man es mit staatlichen Eingriffen gemacht hat, dann fehlte die
    Zweckbindung und es war wichtiger, neue Geschäftsfelder für künstlichen
    Profit zu erzeugen. Das erzeugte dann aber nur Belastungen für die Bürger,
    die nun über ihren Strompreis auch noch die Industrien subventionieren
    müssen.

    Das finden inzwischen weder Grüne, noch Linke ungerecht, sie alle haben sich
    einen Tunnelblick zugelegt, der zeigt, wie sie bereits im Systemdenken
    eingefangen worden sind.

    Und nun, wo der heilige Martin zu scheitern droht,will er die amerikanischen
    Atombomben aus Deutschland entfernen.
    Dafür hatten schon mal alle Bundestagsabgeordenten gestimmt,nur umgesetzt
    hat es niemand, also besonders Frau Merkel nicht.

    Auch hier gibt es keine öffentliche Diskussion.
    Es gibt einen ganz rationalen Grund, eigene Atomwaffen zu besitzen. Sie
    garantieren Souveränität, weil die großen Atommächte nicht wirklich
    Abrüstung betreiben, sondern eine Modernisierung.
    Aber unschöne Wahrheiten zur Kenntnos zu nehmen, das gehört nicht mehr zu
    den Fähigkeiten von Gutmenschen.
    Das Reich Gottes funktionoiert eben nicht, weder im Himmel noch auf Erden.
    Dort, wo es funktionierte, da war es die Angst vor der Hölle und vor dem
    allsehenden Auge Gottes.

    Wir können heute das allsehende Auge über die Finanzströme bauen und die
    Betrüger zur Verantwortung ziehen.
    WIR SIND GOTT, wenn wir es wollen, zumindest in Bezug auf eine friedliche
    Welt, wenn wir Freiheit mit Verantwortung und Gerechtigkeit verbinden.

    Dann ernähren wir uns auch nicht mehr im Schweiße unseres Angesichts sondern
    auf der Basis von individueller Anstrengung, die uns gut tut, Körper und
    Geist zusammenhält und nicht zerfließt in den bedauerlichen Formen vieler
    heutiger Politiker.

    Warum tun wir das nicht einfach? Weil ein paar Leute zu doof sind, ihre
    Illusionen zu erkennen?

    GAME OVER

    • Verehrter mobiler Wolf, Ihnen gebührt der Dank zur Diskussionseröffnung und deshalb auch eine Antwort.
      Ihre Stellungnahme ist seeehr umfangreich, sodaß wir nur auszugsweise auf einige Argumente bzw. Kategorien eingehen können. Sehen Sie uns das bitte nach, denn die Diskussion soll sich nicht auf Rede und Antwort reduzieren, vieles spricht auch allein für sich und kann eventuell anderen Teilnehmern als Anknüpfungspunkt dienen.
      Zunächst zur von Ihnen aufgeworfenen Problematik der Golddeckung. Dieses Problem ist zwar in der Harbachschen These resümierend angeschnitten, aber ausführlicher ist es im Buch ab S. 83 dargestellt und der Autor bezeichnet die Darlegungen von Marx zum Thema allgemeines Äquivalent als ‚Marxsche Geldchiffre‘. Die Frage der Golddeckung kann demnach nur unter Bezugnahme auf die Rolle von Geld & Gold in der Warenwirtschaft beantwortet werden. Sie ist demnach zweitrangig. Man darf nicht außer Acht lassen, daß Geld und Gold nur eine notwendige Versachlichung der immateriellen Beziehungen, der Produktionsverhältnisse, darstellen und im Wesentlichen hauptsächlich eine imaginäre virtuelle Rolle in der Weltwirtschaft spielen. Diese Rolle wird auch nicht von den Veränderungen im Finanzkapitalismus abgeschafft. Wie Sie selbst erkennen, wirkt das Wertgesetz unabhängig von der Organisationsweise des Kapitals in allen Entwicklungsstufen der Warenwirtschaft. Ob, wie Sie es sagen, die Verletzung des Wertgesetzes die Ursache der Überschuldung ist, müßte erst noch bewiesen werden. Darüber lohnte es sich zu diskutieren.
      Zum iMarkt. Den findet man im Internet gar nicht klar definiert. Sagen wir mal, “i“ stände für „intelligent“. Es ist wohl mehr ein Hollywood-Märchen (Gecko), daß die Märkte intelligent geworden wären bzw. werden können. Gewiß gibt es Intelligenz auf den Märkten, die z.B. zur Verringerung von time-to-market gegen Null (jedoch nie darunter!) neueste Computertechnik (z.B. CERN) einsetzen, aber nach allen Beobachtungen bewegt sich die Masse der Börsenbewegungen dem hinterher hechelnd nach dem Prinzip der Hammelherde, also sau- oder besser: hammeldumm. All die Kapitalbewegungen sind im System des autonomen und autoregulativen Kapitalkreislaufes gefangen und nicht durch Intelligenz des Kapitalvertreters auszuhebeln, wie Sie selbst weiter unten einräumen („naturwüchsig unbewußter(n) Prozeß“). Wir sehen jedoch nicht, daß irgendeine „progressive Kraft“ zu finden sei, die eine Umwandlung der Gesellschaft politisch anschieben und durchsetzen könnte. Unsere Überzeugung ist, daß dies nur von unten nach oben aus der Entwicklung der Produktivkräfte und nur durch diese erfolgen kann, wobei den existierenden parteilichen Kräfte (z.B. Die Linke, Gewerkschaften, Genossenschaften) eine neue Rolle erwachsen und dabei auf jeglichen Machtanspruch gegenüber den die Produktion revolutionierenden Kräften verzichten müssen. Sie müssen die Rolle der Bestimmer und Wegevorschreiber ablegen und in eine neue Rolle der Zuhörer, Initiatoren, Begleiter, Protektoren hinein wachsen. Das ist ein völlig neuer Ansatz, der schon heute bei den so Geforderten entschiedenen Widerstand auslöst und eine Ursache dafür ist, daß sich Die Linke jeder wahrhaft alternativen Diskussion, auch dieser hier, verweigert. Wie und warum jedoch eine neue gesellschaftliche Form der Produktion entstehen kann und muß, ist allen, die sich Vorstellungen dazu machen, naturgemäß ein großes Rätsel. Das ist absolutes Neuland. Zu punktuellen Anfängen qualitativ neuer Produktions- und Lebensweisen durch unerträgliche Zuspitzung der systemischen Widersprüche geradezu erzwungen, z.B. in Katalonien und Rojava, gibt es bisher nur Analysen existentieller Bedingungen, etwa äußere Bedrohungen mit ihrer Bewältigung (https://www.heise.de/tp/features/Das-Modell-Rojava-3367894.html, http://www.kontext-tv.de/de/sendungen/david-graeber-von-occupy-wall-street-zur-revolution-rojava). Analysen innerer ökonomischer Beziehungen existieren nicht. Eine Arbeit, die sich mit dieser Problematik befaßt, ist die von Christian Siefkes „Beitragen statt tauschen“. Hier finden Sie einen Ansatz zu einer anderen Art der Güterproduktion und -verteilung mit gründlicher Plausibilitätsprüfung. Dazu wäre auch noch die Diskussion auf der Website http://www.theoriekultur.at/wiki?GesellschaftlicheAlternativenJenseitsVonMarktUndGeld zu empfehlen. Auf jeden Fall ist diese Problematik weiterer Diskussion wert.
      Ihre Überlegungen zur These 3 mit den Anmerkungen zu einem i-Markt sind u.E., auf das Wesentliche reduziert, auf Verbesserungen innerhalb des Warensystems beschränkt, eine neue Marktform soll reformieren. Alle Theorie von Marx jedoch läßt grundlegende Veränderung der Produktionsweise nur in Aufhebung von Ware, Wert, Kapital und Geld und Implementierung einer Nichtwarenproduktionsweise schlußfolgern. Nach dem, was unter iMarkt zu erkennen ist, handelt es sich hierbei um eine Marktform, die nur periphere Bedeutung erlangen und schon gar nicht die Haupt-(Monopol-)-Märkte ernsthaft in Frage stellen könnte, analog zu Regionalmärkten bzw. -währungen. Inwieweit Reformen auch dieser Art in Zwischenstufen einer Mixökonomie eine Rolle während des Übergangs zu qualitativ neuen Produktions- und Verteilungsweisen spielen können, steht auf einem anderen Blatt. Näheres hat Heinrich Harbach in seinem Beitrag auf der Konferenz der Masch Hamburg 2013 (Aufhebung des Kapitalismus – Die Ökonomie einer Übergangsgesellschaft“ ARGUMENT Verlag 2015 ab S. 144) ausgeführt. Hierin liegt gewiß ein weiterer Diskussionsansatz.
      In dem, was Sie zu Marxens Charakterisierung des „Kommunismus“, das Wort selbst ist eigentlich unwichtig, sondern der beschriebene oder besser: angedeutete Zustand einer (grund-)widerspruchsfreien Gesellschaft, klingt wie üblich die Auffassung des M/L nach, jemand (die Partei) muß die Macht an sich nehmen und den Kommunismus politisch durchsetzen. Das ist gelinde gesagt vorherrschender Vulgärmarxismus. Dabei werden sowohl die Marxschen Kategorien Arbeiterklasse als auch Partei gröblich nach Gusto umdefiniert. Ist dies geschehen, kann man sich auch in Seelenruhe auf das Manifest berufen. Die Ergebnisse sind bekannt. Marx hat nie eine solche Strategie vertreten. Marx wird man nur gänzlich gerecht, wenn man seine Analysemethode begreift und sie auf die jeweilige Situation, also ständig, anwendet. Deshalb kann nur die Entwicklung der Produktivkräfte und deren Anforderungen an die Produktionsverhältnisse Gegenstand auch der theoretischen Ökonomik sein. Die politischen Strategien werden hiervon bestimmt und nicht, wie bisher, umgekehrt.
      Zum Schluß sei Ihrer langen Reihe weiterer Anmerkungen gedankt, wir werden diese uns jedenfalls zur Brust nehmen.

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